Mir stellt sich eine Frage

Ich habe gerade in Facebook Werbung von einer Krankenkasse bekommen. Da stellt sich mir die Frage, würde ich meine Krankenkasse nach meinen Erfahrungen nach dem Schlaganfall gerne wechseln wollen?

Diese Frage würde ich gerne an euch weitergeben. Damit meine ich besonders die Mitglieder meiner zwei Facebook Betroffenengruppen. Einmal die Gruppe „Schlaganfall kennt kein Alter“ und meine Fußhebergruppe Bioness & Co. Macht einfach mit und beantwortet meine beiden Fragen. Ihr seht dann gleich das Resultat der jeweiligen Abstimmung zum jeweiligen Zeitpunkt. Das Ganze ist anonym. Und vielleicht gewinnen wir ein paar Erkenntnisse für unsere Zukunft daraus?

Ich muss sagen, ich gehöre zu den Unschlüssigen. Ich bin seit über 30 Jahren in meiner Krankenkasse. Ich hatte mir dazu damals keine Gedanken gemacht. Meine Mutter arbeitete dort und deshalb bin ich eingetreten.

Man muss dabei wissen, ich bin inzwischen freiwilliges Mitglied meiner Krankenkasse. Das heißt, ich könnte mich auch privat versichern. Mich hat davon jedoch immer die großen Steigerungen der Beiträge im Alter abgeschreckt. Bisher war ich immer der Meinung, dort sind die Leistungen generell besser als in den gesetzlichen Versicherungen. Dann habe ich in meiner Facebook Fußhebergruppe erfahren, dass dort das Bioness System bei privaten Versicherungen häufig(er?) mit der Begründung abgelehnt wird, das System wäre im Leistungsumfang nicht enthalten. Also evtl. ein unverhoffter Vorteil für eine gesetzliche Versicherung?

Heute kann ich nur sagen, der Beitrag steht eher an der zweiten Stelle, die optimale Versorgung wäre mir besonders wichtig. Auch da schneidet meine Kasse befriedigend bis gut ab. Beim Bioness Fußhebersystem haben sie zuerst gezickt, dann aber im Widerspruch doch relativ schnell Einsicht gezeigt.

Sind Privatversicherte unter euch? Hierzu meine zweite Frage?

Danke vorab schon einmal für eure Teilnahme. Habt ihr Erfahrungen mit Krankenversicherungen nach einer Krankheit gemacht? Oder habt ihr einen Tipp für die beste Kasse für mich? Hinterlast mir doch einen Kommentar.

Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

Arbeiten mit Schwerbehinderung, geht das? Bloggen & Co. Hilfsmittel notwendig, aber wie bekomme ich diese? Hobby Lohnende digitale Helferlein Medizinisches Meine Fußheberschwäche Meine Herausforderungen Meine Kolumne im BDH Magazin Mein persönlicher Plan b Mein Sozialverband Mentales Neulich, auf meinem Nachttisch Reha zu ende. Weitere Fortschritte erreichen, aber wie? Schlaganfall, der andere in mir? Sport & Gesundheit Strokecoach, Studien & mehr Therapien, was ich mit welchem Ergebnis schon probiert habe

Veröffentlicht von oschlenkert

männlich, 52 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitten im Leben ... und dann kam der Schlaganfall.

3 Kommentare zu „Mir stellt sich eine Frage

  1. Wir werden nicht tauschen. Mein Mann ist nun zum zweiten Mal an Krebs erkrankt und ich bekommen wieder alle Hilfe und Unterstützung die ich brauche. Als ich damals den SA hatte konnte mein Mann sich auch immer auf die Krankenkasse verlassen. Obwohl ich schon öfter gehört habe das es auch anders sein soll.

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  2. Ich habe Deinen Beitrag gelesen und rate Dir, bleibe bei Deiner Kasse. Ich merke jetzt im Alter wird es schwieriger den Papierkram alleine zu meistern. Problematisch wird es, wenn die Pflege dazu kommt. Alles in einer Hand ist sicherlich etwas teurer im Moment, zahlt sich später aber aus. Gruß aus Norden.

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