Wunderbar wunderlich oder lang vergessenes in Neukölln

Er hieß Herr Wunderlich, seinen Vornahmen habe ich leider vergessen. Er war Referendar an der Realschule Sande. Gleich am Anfang der siebten Klasse bin ich in seinen Fotokurs gegangen. Unsere Schule hatte ein eigenes Fotolabor. Hier brachte er uns die Grundlagen der Schwarz Weiß Fotografie bei. Ich habe es geliebt. Natürlich hatte ich auch ein„Wunderbar wunderlich oder lang vergessenes in Neukölln“ weiterlesen

Journalist, Experte auf Zeit

Als Blogger ist man immer an der Arbeitsweise des großen Bruders interessiert. Wie arbeitet eine Zeitschriftenredaktion? Kann ich mir einige Tricks abgucken? Ich habe mich in die Schreibwerkstatt der Spektrum der Wissenschaftredaktion in Heidelberg eingebucht. Anreise mit der Bahn. Problemlos, nagelneues Redaktionsgebäude direkt am Bahnhof. Der Redakteur, der den Kurs leitete, war eigentlich promovierter Naturwissenschaftlicher„Journalist, Experte auf Zeit“ weiterlesen

Schreibwerkstatt

Dieses Jahr Mitte November war ich zum ersten Mal nach meinem Schlaganfall auf Geschäftsreise. Es ging mehrtägig nach München. Funktioniert eigentlich wie früher. Na ja, vielleicht gab es einen Unterschied. Abends waren wir zu einer Nachtwächterwanderung direkt mit allen Kollegen am Marienplatz verabredet. Da war natürlich schon Weihnachtsmarkt. Ich gebe gerne zu, dass ich froh„Schreibwerkstatt“ weiterlesen

Auf Reisen

Der Sommer ist die Zeit des Reisens. Da sind wir Schlaganfallbetroffenen ja leider etwas limitiert, aber ich weiß durchaus meine wiedergewonnenen Privilegien zu schätzen. Ich bin nicht an einen Rollstuhl gefesselt, kann das Haus jederzeit eigenständig und selbstbestimmt verlassen. Also Reisen steht bei mir eigentlich nur die Deutsche Bahn im Weg. Aber auch mit diesen„Auf Reisen“ weiterlesen

Sláinte

Slàinte mhath ist ein schottischer Trinkspruch, der so viel wie „auf die Gesundheit“ heißt. Denn Slàinte heißt auf Gälisch „Gesundheit“ und „mhath“ wird mit „gut“ übersetzt. Der Wortstamm slán ist verwandt mit dem deutschen Wort „seelig“ und dem lateinischen „salus“ für Gesundheit. Auch heute prostet man sich in Frankreich mit „santé“ und in Italien mit „salute“ zu. Whic.de„Sláinte“ weiterlesen

Wer zum Schluss lacht

Mein Großvater war ein liebevoller und ruhiger Mensch. Ich kann das sagen, habe ich doch als Kind und Jugendlicher häufig bei meinen Großeltern übernachtet. Immer in der guten Stube, nachts konnte ich die Kapitänsuhr schlagen hören. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Tee (Ostfriesland) und Zeitung ist mein Großvater jeden Tag zu seinen Besorgungen aufgebrochen. Er„Wer zum Schluss lacht“ weiterlesen

Ein Tag am Meer

Der Weg führt steil bergab zum Strand. Irgendjemand hat in dann noch mit einem grünen Tuch bespannt. Wird dieses nass, was an einem Strand am Mittelmeer fast unvermeidlich ist, wird er besonders glitschig und für mich unpassierbar. Ich glaube den Urlaub auf Rhodos habe ich ganz schön unterschätzt, mit meiner Halbseitenlähmung nach meinem Schlaganfall. Das„Ein Tag am Meer“ weiterlesen

Ein Tag wie Gold

Die zwanziger Jahre lassen mich nach der vierten Staffel Babylon Berlin nicht los. Hatte meine Oma nicht früher mal gesagt, dass sie auch schon mal auf Reha war? Irgendeine Lungensache, Mitte oder Ende der zwanziger in Bad Pyrmont? Richtig, da gab es doch noch diese zwei Hände voll alter Fotoplatten aus dieser Zeit. Beide Aufnahmen„Ein Tag wie Gold“ weiterlesen

Mein Babylon Berlin

In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine,Denn die Liebe im hellen Mondenscheine,Ist das schönste, sie wissen was ich meine,Einesteils und andrerseits und außerdem.Denn der Mensch braucht ein kleines bißchen Liebe,Grade sie ist im großen WeltgetriebeFür das Herz wohl das schönste aller Triebe,Einesteils und andrerseits und außerdem. Marika Rökk Meine Großeltern Hedwig und Wilhelm„Mein Babylon Berlin“ weiterlesen