Die bestechende Idee: Ein „Google“ für uns Betroffene

Den heutigen Beitrag möchte ich mit gleich 2-mal Lob beginnen. Das Erste geht an Herrn Jörg Schienemann. Der Newsletter seine Seite meine-gesundheitshelfer.online ist wirklich jedes Mal sehr lesenswert.

Im aktuellen Newsletter berichtet Herr Schienemann von einer neuen bzw. schon älteren Seite der Kassenärztlichen Vereinigung.

Schon länger hatte ich darauf gewartet, jetzt (Anfang Mai 2022) ist es endlich soweit: Das kvappradar (sprich: KV-App-Radar) vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) wurde für alle Interessierten freigeschaltet.

Das kvappradar ist bereits seit rund 1,5 Jahren online, konnte aber bislang nur nach einem Login von ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen genutzt werden. Nun ist der Zugriff für alle Personen, also auch uns BürgerInnen, möglich.

Jörg Schiemann, meine-gesundheitshelfer.online

Das zweite Lob gebührt dem darin erwähnten Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung. Es ist der richtige Schritt, verfügbare Datenbanken für uns Normalos und Betroffene zu öffnen. Nur keine Berührungsängste. Die meisten Betroffenen haben sich aus eigener Not und selbst erlebten Erfahrungen eine beachtliche Kompetenz zu ihrer Krankheit angeeignet. Über den sperrigen Namen kvappradar lässt sich dabei sicher streiten.

So können wir uns eigenständig über digitale Helfer an einer zentralen Stelle informieren und unseren Ärzten über für uns geeignete Kandidaten im nächsten Termin berichten. Genau so ein Angebot habe ich nach meiner Entlassung aus der stationären Reha vermisst. Das der Allgemeinheit freigegebene Portal wird die Verbreitung dieser wichtigen Apps sicher unterstützen.

Ich habe natürlich gleich den Begriff Schlaganfall eingegeben und war überrascht, wie viele Apps sich schon mit diesem Thema beschäftigen. Die Bandbreite geht dabei von Speziallösungen zur Logopädie oder für kognitive Übungen bis zu echten Allroundern. Orientierung zu den einzelnen Apps gibt die Anzahl der Downloads, eine Bewertung sowie eine Angabe des letzten erfolgen Updates. Hiermit lässt sich ermittelt, ob die App noch aktualisiert wird.

Auch die App Rehappy, einer DiGA, die ich im Blog schon einmal besprochen habe, findet sich an dieser Stelle. Hier lest ihr, was eine DiGA so ausmacht. Für mich ist das neu entdeckte Portal eine schöne Bestätigung meiner Überzeugung, dass Digitalisierung, richtig angewendet, unser aller Leben besser macht. Hier findet ihr einen weiterführenden Link zu meinen Digitalisierungsbeiträgen.

Viel Vergnügen beim Stöbern und noch weiterhin ein schönes Pfingstfest wünscht euch Olaf

P.S: Kennt ihr noch weitere Apps für Schlaganfallbetroffene? Nutzt ihr gar selber welche? Wie gefällt euch das kvappradar? Hinterlasst gerne einen Kommentar dazu.

Veröffentlicht von oschlenkert

männlich, 52 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitten im Leben ... und dann kam der Schlaganfall.

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