Du bist, was du liest!

Die Zeit Leseredaktion hat mir noch am selben Tag eine nette Antwort geschickt. Vielleicht gibt es dort bald mal einen Artikel über Antiquariate? Also habe ich sofort weiter überlegt, welche besonderen Bücher mein Leben beeinflusst haben?

Im Jahr 1983 war so ein früher Zeitpunkt. Dort lief die 13-teilige Sendereihe „Unser Kosmos“ im ZDF. So etwas hatte ich vorher noch nicht gesehen. Eine umfassende wissenschaftliche Darstellung des Weltalls und dem Leben, ganz ohne schulischen Druck und nicht belehrend von oben herab. Der Astronom und Autor, Carl Sagan, konnte sofort mein Interesse gewinnen. Und mit ihm alle Naturwissenschaften, insbesondere Astronomie, Physik und Chemie.

Alles stand bei ihm im Zusammenhang, ergab so einen durchgängigen Sinn. Ich war gleich so fasziniert, dass ich mir sofort das zugehörige Buch für damals ungeheure 30 DM gekauft habe. Carls Sagan hat mich weiter durchs Leben begleitet. Später habe ich auf seinen Roman „Kontakt“ gelesen. Wie immer ging er einen für ihn ungewohnten Weg, entschied man sich damals als Autor im Allgemeinen entweder für Sachbücher oder Belletristik.

Leider ist Carl Sagen schon mit 62 Jahren im Jahre 1996 früh verstorben. Der Mars-Rover Perseverance ist vorgestern auf dem roten Planeten gelandet. Das hätte ihm sehr gefallen.

Carl Sagan schrieb und moderierte die – mit Peabody Award und Emmy ausgezeichnete – dreizehnteilige Fernsehserie Unser Kosmos (Cosmos: A Personal Voyage, deutsche Erstausstrahlung am 14. Juni 1983), zu der es mehrere Neubearbeitungen mit verbesserten Computeranimationen gab, zuletzt 2005. Aus der Fernsehserie entstand das gleichnamige Buch, das sich über 70 Wochen lang in der Bestsellerliste der New York Times hielt und damit das meistverkaufte englischsprachige (Wissenschafts-)Buch wurde.

Wikipedia

Veröffentlicht von oschlenkert

männlich, 52 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitten im Leben ... und dann kam der Schlaganfall.

2 Kommentare zu „Du bist, was du liest!

  1. Bücher sind etwas ganz wunderbares und wertvolles.
    Ich habe gerade eine besondere „Perle“ in den Händen gehabt.
    „Ich behalte die hellen Tage, die dunklen gebe ich an das Schicksal zurück“. Das ist mein Lieblingssatz aus die -Hellen Tage- von Zsuzsa Bánk. Ich kann es wärmsten weiterempfehlen.

    Gefällt mir

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