Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Ihr fragt euch vielleicht, was ist aus dem Brief der Rentenversicherung geworden? Das habe ich um die Spannung zu halten ja noch nicht aufgelöst. Nach diesem Beitrag wisst ihr es. Nur noch ein wenig Geduld.

Ich mag Bilder von Prozessen. Man kann viel schneller als in einem Text erkennen, wie und in welchen Schritten etwas weitergeht.

Dies war auch bei meinem Reha Antrag der Fall. Die Grafik für den Ablauf habe ich im sehr guten und kostenlosen Buch unsere Sozialversicherung von der deutschen Rentenversicherung entdeckt.

Vom Antrag zum Bescheid, dem Widerspruch und dem Sozialgericht, alles auf einen Blick.

In meinem Fall gab es aber zwei zusätzliche Schritte.

Schritt eins, ich habe mich nach der Rehaablehnung durch eine KI beraten lassen. Sie hat das Gerüst meines Widerspruchs formuliert. Das hat wirklich toll funktioniert. Wie gut, hat mich selbst überrascht.

Also wollte ich auch mit KI Hilfe die Grafik aus dem Buch entsprechend anpassen.

Füge nach dem Widerspruch einen Kasten mit dem Text Ki formuliert Widerspruch ein und behalte den sonstigen Ablauf bei.

Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:

Der Sinn und Ablauf wurde vollständig entstellt. Merke als immer den Output entsprechend kontrollieren. Nicht das die KI sich auf Paragrafen beruft, die es gar nicht gibt.

Und natürlich muss man die Punkte im Widerspruch auch belegen können. Durch Berichte von Ärzten und Therapeuten. Das braucht meist eine längere Vorbereitung.

Und abschließend Punkt zwei meiner persönlichen Änderung im Prozess , ich habe tatsächlich nach dem Widerspruch gewonnen und mein Prozess konnte nach diesem Prozessschritt abgebrochen werden.

Dass eine Krankenkasse beantragte Leistungen ablehnt, ist nicht ungewöhnlich. Regelmäßig passiert das zum Beispiel bei Kuren oder Reha-Anträgen. Bei den von Finanztip untersuchten Kassen wurde 2021 immerhin etwa jeder siebte Antrag aus dem Bereich Kur und Reha abgelehnt. Zwischen den Kassen gibt es dabei teils deutliche Unterschiede. Während die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland beispielsweise eine Ablehnungsquote von 27 Prozent angibt, liegt diese bei der AOK Bayern bei 11 Prozent.

bvmed.de

Ich denke, ich bin ein gutes Beispiel, dass sich ein Widerspruch häufig lohnt. Also noch einmal 4 Wochen Reha in den nächsten Monaten. Was sagt man dazu? Ich werde die Zeit entsprechend nutzen.

Veröffentlicht von oschlenkert

männlich, 52 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitten im Leben ... und dann kam der Schlaganfall.

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