Das andere ich

Nicht, was ihr jetzt denkt. Ist als Filmtipp aus der ARD Mediathek für die langen Feiertage gedacht. Es geht dabei um das Leben von Erich Kästner. Sofort steigen Jugenderinnerungen an Emil – Pünktchen – den beiden Lottchen, Begriffe wie Abenteuer, Solidarität, Behaglichkeit und das Gefühl des echten unverstellten Lebens ohne ständigen Kommerz und Marketing in mir auf. Ich bin wie alle anderen meiner Generation mit seinen Geschichten aufgewachsen. Schätze ihn sehr. Das Universum von Erich Kästner gehört untrennbar zu meiner Jugend und Erziehung.

Komisch, auch als Vielleser habe ich tatsächlich fast nichts von ihm gelesen. Unsere Begegnungen fanden meist visuell statt. Und doch weiß ich fast nichts über die Person Erich Kästner. War bei der Bücherverbrennung 1933 privat dabei, nicht aus Deutschland emigriert. Schulwissen halt. Die Dokumentation schafft hier Abhilfe. Was Campino (Tote Hosen) über ihn sagt, ist einfach nur schön und zu einhundert Prozent auf den Punkt gebracht. Mein Tipp für Weihnachten: Erich Kästner, das andere ich. Lohnt sich, nicht nur für Leseratten. Noch bis zum 28.12.2020 in der ARD Mediathek.

Veröffentlicht von oschlenkert

männlich, 52 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitten im Leben ... und dann kam der Schlaganfall.

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