Ausparken

In der Reha hatte ich Anke als Therapeutin im Taubschen Training. Gleiches Geburtsdatum wie ich, nur gut 10 Jahre jünger. Ich hatte Anke kurz nach meiner Entlassung die Adresse meines Blogs geschickt. Bisher eher wenig Resonanz von ihr. Bis Dienstag. Anke hat überraschend geschrieben, Dobble fände sie auch gut. Aber „Mensch ärgere dich nicht“, wäre doch eher eine Zumutung. Ihr merkt, Anke und ich haben ein eher offenes Verhältnis. Aber sie hat recht. Meine neue „ambulante“ Ergotherapeutin hatte dazu einen ganz praktischen Vorschlag. Ein für mich bisher unbekanntes Spiel, um den Kopf und den Arm zu trainieren. Rushhour.

Man muss Autos ausparken, dabei dürfen und können sie ihre Spur nicht verlassen. Welches Auto muss zuerst bewegt werden? Und dann natürlich mit rechts, den Zug machen. Ist bereits angeschafft. Nun liebe Anke, ganz offen nur zwischen uns beiden Widdern. Ich werde in der nächsten Zeit meine Übungen intensivieren. Nach Corona werden wir ein für alle Mal klären, welches Geschlecht besser ausparken kann.

Allerdings ist Anke ziemlich sportlich und schnell im Kopf, nie um eine Erwiderung verlegen. Ich habe da so meine Befürchtungen.

Veröffentlicht von oschlenkert

männlich, 52 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitten im Leben ... und dann kam der Schlaganfall.

2 Kommentare zu „Ausparken

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