Meine französischen Helden

Jedes Land hat seine eigenen Helden. Wir befinden uns gerade in unserem wunderbaren westlichen Nachbarland.

Auf dem Rückweg aus dem einwöchigen wunderbaren Urlaub in der Normandie haben wir einen Zwischenstopp in Paris eingelegt. Zeit für eine echte Heldengeschichte. Die Stadt bietet Inspiration in Hülle und Fülle.

Französische Helden habe ich eigentlich nicht viele. Seit frühester Jugend gehört Fantomas dazu. Oder eigentlich Inspektor Juves. Er ist einer der großen Helden meiner Jugend. Dringende Empfehlung, auf E bay günstig zu erwerben.

Fantomas ist eine französisch-italienische Kriminalkomödie des Regisseurs André Hunebelleaus dem Jahr 1964. Der Film verwendet Motive aus dem gleichnamigen Roman der französischen Autoren Pierre Souvestre und Marcel Allain. Weil der Film sehr erfolgreich war, folgten 1965 Fantomas gegen Interpol und 1967 Fantomas bedroht die Welt.

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Fantomas – so nennt sich ein ebenso cleverer wie brutaler Verbrecher, der Frankreich schon seit geraumer Zeit terrorisiert. Wie er aussieht, weiß niemand, da er sich mittels lebensecht wirkender Latexmasken für jeden Coup eine andere Identität zulegt. Dass man es mit Fantomas zu tun hatte, schließen Betroffene und Polizei eigentlich nur aus den Visitenkarten, die er zu hinterlassen pflegt. Der Kommissar Juve, ohnehin ein ausgemachtes Nervenbündel, gerät zunehmend unter Druck, zumal ihm auch die Presse im Nacken sitzt. Der Journalist Fandor behauptet sogar, dass Fantomas nur ein von der Polizei erfundener Popanz sei, auf den alle möglichen ungelösten Fälle abgewälzt werden. Unterstützt von seiner hübschen Verlobten, der Pressefotografin Hélène, veröffentlicht Fandor deshalb ein fiktives Interview mit Fantomas, in dem er ihn als klischeehaftes Schreckgespenst karikiert.

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Vor zwei Jahren ist dann Arsene Lupin dazu gekommen. Aber nicht in Gestalt der Romanfigur. Mindestens einen Roman von Maurice Leblanc habe ich mir aber für die dunkle Winterzeit am Kamin vorgenommen.

Arsène Lupin ist eine Romanfigur des französischen Autors Maurice Leblanc. Der fiktive Meisterdieb ist in Frankreich und im französischsprachigen Teil Kanadas äußerst populär.

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Sondern in Gestalt der Serie Lupin auf Netflix , die die Story sehr gekonnt in die Neuzeit bringt. Meine zweite dringende Empfehlung an euch, ich schaue das im französischen Original mit deutschen Untertiteln. Der Klang der Sprache ist einfach schön.

Inspiriert von den Geschichten über den Meisterdieb Arsène Lupin entscheidet sich der Dieb Assane Diop, seinen Vater zu rächen. Dafür muss er eine alte Rechnung mit einer wohlhabenden Familie begleichen, die seinem Vater großes Unrecht zugefügt hat.

Meine Mädels fahren morgen mal ohne mich nach Paris. Ich brauche einfach eine Auszeit. Mir ist dabei die Idee gekommen, meine beiden Helden gegeneinander antreten zu lassen. Wer ist der erfolgreichere von beiden?

Aber lest einfach selber:


🎩 Lupin vs. Fantômas – Duell der Schatten

Paris, eine mondbeschienene Nacht. Arsène Lupin, der Gentleman-Gauner, gleitet lautlos durch die Fenster eines prächtigen Stadthauses im 16. Arrondissement. Sein Ziel: ein legendäres Diamantcollier, das angeblich einem russischen Zaren gehörte. Doch als er die Vitrine öffnet, findet er statt Juwelen nur eine einzelne Visitenkarte:

So ungefähr würde ein Impressionist den Ausblick aus unserer Ferienwohnung malen.

„Du bist in meinem Haus. Und ich weiß, dass du hier bist. – F.“

Ein kalter Schauer läuft Lupin über den Rücken. Er hat aus Versehen das Haus von Fantômas ausgeraubt – dem Meister des Schreckens, einem Phantom der Unterwelt, dessen Name selbst den härtesten Kriminellen Angst einjagt.

💀 Die Rache des Fantômas

Am nächsten Morgen ist Lupins Versteck in Montmartre von der Polizei umstellt. Fantômas hat ihn verraten – ein raffinierter Schachzug, um seinen Rivalen auszuschalten. Doch Lupin wäre nicht Lupin, hätte er nicht einen Trick parat. Als die Polizei das Versteck stürmt, finden sie nur eine Wachsfigur in Lupins Kleidung – eine perfekte Illusion. Der echte Lupin ist bereits durch einen Geheimgang in die Pariser Metro entkommen.


🚇 Kapitel: Schattenjagd in der Métro

Die Tunnel der Pariser Métro sind still. Nur das ferne Rattern eines Zuges durchbricht die Dunkelheit. Lupin, noch immer im Smoking, huscht durch einen vergessenen Wartungsschacht unter der Station Porte des Lilas. Seine Schritte hallen auf den feuchten Steinwänden wider. Er weiß: Fantômas’ Männer sind ihm dicht auf den Fersen.

🎭 Masken im Dunkel

Plötzlich flackert ein Licht auf – eine Taschenlampe. Drei Gestalten in schwarzen Mänteln und silbernen Masken tauchen auf. Ihre Bewegungen sind synchron, fast übermenschlich. Lupin erkennt sie sofort: die „Spectres“, Fantômas’ Elite. Lautlos zieht er eine kleine Rauchbombe aus seiner Jacke, wirft sie gegen die Wand – Zisch! – dichter Nebel breitet sich aus.

Im Schutz der Rauchwolke tauscht Lupin blitzschnell seine Kleidung mit einem wartenden Metroarbeiter, den er zuvor mit einem hypnotischen Blick überzeugt hatte, ihm zu helfen. Als die Spectres durch den Nebel stürmen, sehen sie nur einen verwirrten Arbeiter mit einer Taschenlampe – Lupin ist bereits weitergezogen.

🚆 Der Zug der Schatten

Er springt auf das Dach eines fahrenden Zuges der Linie 11. Der Wind peitscht ihm ins Gesicht, die Tunnelwände rasen gefährlich nah vorbei. Hinter ihm tauchen zwei Spectres auf dem Zugdach auf. Einer zieht ein Messer, der andere eine Peitsche. Lupin duckt sich, rollt zur Seite, und nutzt eine lose Stromleitung, um einen Funkenregen zu erzeugen – die Spectres blenden sich, verlieren das Gleichgewicht und stürzen in die Dunkelheit.

Doch die Jagd ist noch nicht vorbei.

🗺️ Der Plan aus Papier

In der Station Arts et Métiers klettert Lupin durch einen Wartungsschacht, der in einem vergessenen Lagerraum endet. Dort findet er alte Metropläne – riesige Papierrollen, vergilbt und brüchig. Mit einem Lächeln knotet er sie zusammen, befestigt sie an einem rostigen Rohr, und seilt sich elegant in die Tiefe eines Versorgungsschachts ab – direkt auf das Dach eines wartenden Zuges der Linie 1.

🧠 Der Trick mit dem Spiegel

Als er die Station Louvre-Rivoli erreicht, hat er einen letzten Trick parat. In einem verlassenen Technikraum platziert er einen Spiegel, der sein Spiegelbild in einem anderen Tunnel zeigt. Die Spectres, die ihm dicht folgen, stürmen in die falsche Richtung – und Lupin, nun verkleidet als Metro-Kontrolleur, spaziert seelenruhig durch die Menge.


🎡 Das Finale auf dem Riesenrad

Die Jagd endet am Riesenrad, das für eine exklusive Gala neben dem Louvre aufgebaut wurde. Fantômas hat Lupin in die Falle gelockt – das Rad ist umstellt. Doch Lupin steigt ein, lächelt gelassen, und als die Gondel den höchsten Punkt erreicht, öffnet er eine versteckte Klappe.

Mit einem eleganten Sprung stürzt er sich in die Tiefe – und entfaltet einen schwarzen Fallschirm mit einem goldenen „L“. Die Menge unten jubelt, die Polizei ist sprachlos, und Fantômas bleibt allein zurück, seine Maske verzerrt vor Zorn.

🕊️ Epilog

Lupin landet sanft auf einem Boot auf der Seine, wo bereits ein Glas Champagner auf ihn wartet. Er hebt es zum Gruß in Richtung Louvre und murmelt:

„Man sollte nie das Haus eines Geistes betreten – es sei denn, man ist selbst ein Schatten.“


Wer waren die Helden eurer Jugend?

Handlung ich, Text Copilot

Veröffentlicht von oschlenkert

männlich, 52 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitten im Leben ... und dann kam der Schlaganfall.

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